Unsere Arbeit hat laut der 1990 erstellten Statuten folgende Ziele:
die psychosoziale Situation von Betroffenen und Angehörigen zu verbessern,
am Abbau von individuellen und gesellschaftlichen Vorurteilen gegenüber Essgestörten zu arbeiten,
den krankmachenden Beitrag von soziokulturellen Faktoren wie gesellschaftlicher Schlankheitswahn, Stellung der Frau in der Gesellschaft, widersprüchliche Rollenerwartungen an Mädchen und Frauen usw. aufzuzeigen und zu deren Veränderung beizutragen,
einen adäquateren Umgang mit Betroffenen zu erreichen,
und das Behandlungs- und Selbsthilfeangebot quantitativ zu steigern und qualitativ zu verbessern; dabei ist die Orientierung am aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung in Bezug auf Ätiologie, Pathogenese und Therapie von Essstörungen im Sinne eines "evidence based" therapeutischen Handelns oberstes Gebot.
© G. Rathner 2007 drucken
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